Der E-Bass wird genau wie die E-Gitarre elektrisch verstärkt, man benötigt also einen Verstärker der durch ein Kabel mit dem Bass verbunden wird. In den letzten Jahren haben die Instrumente im unteren Preissegment qualitativ deutlich zugelegt. Zwischen 100 und 300€ ist es heute möglich ein gutes Einsteigerinstrument inklusiv Verstärker zu erwerben. E-Bässe können ebenso wie E-Gitarren über einen Kopfhörerausgang des Verstärkers gespielt werden. Oder sie werden am Verstärker einfach leiser eingestellt. Das freut auch die Nachbarn. Kinder ab 12 Jahren können in der Regel mit dem Erlernen des E-Basses beginnen. Für Erwachsene ist es ganz bestimmt nie zu spät! Als Bassist oder Bassistin legt man das das musikalische Fundament einer Band. Der Bass vereint Harmonien mit Rhythmus.In dieser Rolle nimmt der Bassist oder die Bassistin Einfluss auf die musikalische Dynamik einer Band. Der E-Bass ermöglicht ganz unterschiedliche Spieltechniken. Man kann ihm z.B. zarte leise Töne entlocken oder, wie auf einem Perkussionsinstrument, auf ihm Trommeln (Slap-Technik). Unterricht: Da der E-Bass in erster Linie ein Instrument ist, welches in einer Band gespielt wird, geht es im Unterricht darum den Schüler oder die Schülerin auf das Spielen in einer Band vorzubereiten. Auch die Musikschule bietet ihren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit in Bands mitzuspielen. Es geht neben der Vermittlung musikalischer Grundlagen immer auch darum Spaß an der Musik zu haben und die eigene Kreativität zu wecken. Im Laufe der Pop-, Rock und Jazzgeschichte gab es eine Reihe ganz wunderbarer Bassisten und auch ganz wunderbarer Bassistinnen (ja! Auch Bassistinnen: Kim Clarke, Meshell Ndegeocello). Durch die Auseinandersetzung mit der Musik dieser Menschen kann die eigene Phantasie „beflügelt“ werden. Geschichte: 1952 entwarf Leo Fender den ersten E-Bass. Bis dahin spielten die Bassisten hauptsächlich Kontrabass oder Tuba. Eine Schwierigkeit des Kontrabasses ist neben seiner Unhandlichkeit die Töne auf dem Griffbrett genau zu treffen. Der E-Bass löste dieses Problem: durch die Bundstäbchen auf dem Griffbrett konnten die Töne präzise intoniert werden. Leo Fender nannte sein erstes Modell deshalb „Precision Bass“. Einige Jahre darauf entwarf Leo Fender den Jazz Bass. Im Wesentlichen wurde das Modell des Precision Basses beibehalten, allerdings sorgten die neuen Tonabnehmer für einen weicheren Klang. Auch die Form wurde modifiziert. Diese beiden Bässe dienen bis heute vielen verschiedenen Herstellern als Vorlage.
