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Die elektronische Orgel

Als elektronische Orgel wird allgemein ein Tasteninstrument mit elektronischer Tonerzeugung bezeichnet.
Es gibt Heimorgeln, Konzertorgeln und Digitale Sakralorgeln...

Die Heimorgel:
Die Heimorgel ist für das Wohnzimmer konzipiert.
Sie besitzt überwiegend zwei Manuale [Tasten] mit je drei bis vier Oktaven [rechte Hand 44 bis 49 Tasten], [linke Hand 44 bis 49 Tasten].
Zusätzlich verfügen Heimorgeln in der Regel über ein Stummelpedal [Fußpedal 13 bis 20 Tasten].

Fast überwiegend besitzen Heimorgeln, ausstattungsabhängig, mehrere Lautsprecher. Die Tonerzeugung war zunächst rein analog, später wurde auch die Heimorgel digitalisiert. Die Registrierung [Instrumenten- und Begleitautomatikeinstellung ], erfolgt dabei durch Betätigung von Tasten und Schaltern, die einzelne Schaltkreise [und damit einzelne Klangfarben]zu und wegschalten.

Blütezeit der Heimorgeln waren die 1970er und die frühen 1980er Jahre. Zu dieser Zeit waren Heimorgeln durchaus ein Statussymbol. Die Hersteller waren in den 1970er und 1980er Jahren z.B. Farfisa [Italien], Yamaha, [Japan], Technics [Japan]. Die deutschen Hersteller sind Wersi und Böhm. Wersi und Böhm sind noch heute auf dem deutschen Markt vertreten, vornehmlich mit Konzertorgeln, während sich die anderen Hersteller vom Markt zurückgezogen haben. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Orgel dürfte in den 90er Jahren, die ständig wachsende Verbreitung von Keyboards sein.

Diese leicht transportablen Instrumente [Keyboards] lassen sich in ähnlicher Weise spielen, wie eine Heimorgel mit Begleitautomatik. Sie sind für den Schüler jedoch deutlich billiger, da sie nicht mehr die aufwendigen Gehäusekonstruktionen haben. Ebenso wie die integrierten Verstärker- und Lautsprechersysteme.

Die Heimorgel kann man im Alter ab 6 Jahre anfangen zu erlernen. Kontakt mit dem Fachlehrer ist jederzeit über die Musikschule herzustellen. Für den Unterricht stehen Heimorgeln zur Verfügung.