« zurück

Der Kontrabass...

… ist das größte Instrument der Streicherfamilie (Geige, Bratsche, Violoncello). Man kann ihn aber nicht nur mit dem Bogen streichen sondern auch mit den Fingern zupfen. Deshalb ist er so vielseitig in der Musik einzusetzen: Es gibt kaum eine Instrumentalformation oder eine Sparte der Musik, die ohne Bass auskommt. Ob im großen Symphonieorchester oder in einer Jazz-, Rock- oder Pop-Band, ob in einem Kaffeehaus-Trio, einem Salonorchester, in der Volksmusik oder in der sakralen Musik, überall stellt der Kontrabass das Fundament dar.
Der Kontrabass ist eigentlich ein Begleitinstrument, wird aber in zunehmendem Maße auch solistisch eingesetzt.
Da das Instrument so groß ist, meint man, ein Schüler/eine Schülerin müsse auch eine gewisse Körpergröße haben und über gewisse Kräfte verfügen, um dieses – zugegebenermaßen etwas unhandliche - Instrument zu erlernen. Es gibt aber auch kleinere Ausführungen des Instrumentes, so dass schon jüngere Kinder zum Kontrabassspiel kommen können.
Übrigens: Auch Mädchen finden immer häufiger Gefallen an diesem Instrument. Mit dem Unterricht anfangen kann man durchaus schon mit 10 Jahren.


Zum Instrument:
Der K-Bass hat 4 Saiten in Quart-Stimmung. Die Entfernung von einem Ton zum nächsten beträgt ca. 10 cm, d.h. etwa eine Handbreite.
Wer noch kein eigenes Instrument hat, kann in der Musikschule eins ausleihen (wenn gerade ein Instrument frei sein sollte).
Den eigentlichen Spaß erlebt man erst, wenn man mit anderen Instrumentalisten zusammenspielt.