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Die Posaune


Geschichte:
Die Posaune entstand in ihrer jetzigen Form bereits um 1450 in Burgund als Weiterentwicklung der Zugtrompete und ist neben der Violine eines der ältesten voll chromatisch spielbaren Orchesterinstrumente. Der französische, englische und italienische Name des Instruments Trombone bedeutet wörtlich nichts anderes als große Trompete. Der deutsche Name entwickelte sich aus der altfranzösischen Bezeichnung „Buisine".
Bis etwa 1700 wurde die Posaune als einziges Blasinstrument mit sauberer Intonation häufig im Ensemble mit Sängern und Streichern, aber auch eigenständig eingesetzt. In Bläserensembles dieser Zeit (Stadtpfeifer) wurden die Posaunen neben Zinken, Zugtrompeten und Schalmeien eingesetzt. Sie spielten anlässlich von Stadtfesten, auch in Kirchen, aber weniger an Höfen. Ein bekannter Komponist dieser Zeit war in Italien G.Gabrieli.
Nach 1700 kam es zu einem gewissen Rückgang der Blasmusik, weil an den Höfen Streichinstrumente bevorzugt wurden. In der Zeit Mozarts spielten die Posaunen meist die Verdoppelungen von Chorstimmen, und im Requiem im Tuba Mirum sogar die Solostimme. Der erste Komponist, der die Posaune im Orchester eingesetzt hat, war L.van Beethoven(in der 5 Symphonie).
Im modernen Ochesterrepertoire ist die Posaune aber nicht mehr weg zu denken. Posaunen werden verwendet in Blaskapellen, in Posaunenchören, Big Bands, im Jazz, im Symphonieorchester und sind auch als Soloinstrumente sehr beliebt.
Bekannte Posaunisten sind B.Slokar, Jiggs Wiggham, B.van Lier und C.Lindberg.

Unterricht:
Posaunenunterricht kann man ab ungefähr 8 Jahren nehmen, nachdem die Milchzähne ersetzt worden sind. Heute gibt es auch Kinderposaunen oder andere Hilfsmittel, so dass ein Schüler doch in die weiter entfernten Lagen reichen kann. Mit den heutigen Unterrichtsmethoden und sehr gutem Material (oft mit Mitspiel CD's)kann man sicher sehr gute Lernergebnisse erzielen. Nur das Üben darf man trotzdem nicht vergessen!

Instrument:
Der Preis einer Posaune fängt ungefähr an bei 500 Euro und geht bis zu 5000 Euro. Gerade für Anfänger ist es wichtig, ein technisch gut funktionierendes und sauber intonierendes Instrument zu haben. Deshalb: Unbedingt fachliche Beratung einholen!!!